So long, and thanks for all the fish!

eHealth und mHealth haben uns in den vergangenen 3 Monaten begleitet. Wir haben uns intensiv mit den Themen auseinandergesetzt, einiges gelesen, viel recherchiert und sehr viel Spannendes gelernt.

Während dem Posten der Beiträge haben wir versucht, den Bereich eHealth so gut wie möglich abzudecken. Wir haben einerseits die datenschutzrechtlichen Grundlagen angeschaut, wie es mit dem Datenschutz im eHealth Bereich aussieht und genauso im Bereich mHealth. Klar ist, dass noch einiges passieren muss, bis der Datenschutz gänzlich gewährleistet werden kann. „So long, and thanks for all the fish!“ weiterlesen

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Praktische Apps, die Patienten unterstützen

MyTherapy: Erinnerung für Medikament Einnahme

(nur für iOS)

Menschen können oft vergesslich sein. Aber Leute, die auf Medikamente angewiesen sind, müssen immer daran denken, rechtzeitig ihre Tabletten zu nehmen. Diese Termine und Zeiten sowie die angegebenen Mengen immer im Kopf zu behalten, ist für die Patienten oft eine grosse Herausforderung.

Mit einer kostenlosen Applikation werden die Patienten an die Einnahme von ihren Medikamenten erinnert, und somit werden sie entlastet. MyTherapy eignet sich hervorragend für jeden, der tagtäglich oder in besonderen Zeiten Tabletten und andere Arzneimittel zu sich nehmen muss. Die Medikamente kann man ganz einfach über die Option „Suche“ auswählen oder dank Barcodes einscannen und hinzufügen. Dank Funktionen wie z.B Erinnerungen, Messungen, Symptom-Abfragen und Tagebuch hat man immer eine gute Übersicht. Den Tages- oder Wochenplan zusammenzustellen geht kinderleicht, so ist diese App für jeden geeignet, der ein iOS Endgerät hat.

Kosten: Gratis

 

FooDDB

Der Diät- und Ernährungsberater

(für Android und iOS)

In der heutigen Gesellschaft leiden viele Menschen unter Übergewicht oder Krankheiten sowie Allergien. Laut Tagesanzeiger ist jeder dritte Schweizer, gemessen am BMI, zu schwer. Am meisten bringen die Jurassier und Bewohner von Basel-Stadt auf die Waage. Um die täglichen Essaktivitäten im Überblick zu behalten, wurden Apps als „das neue moderne Werkzeug“ erfunden. Egal ob für Patienten die gerade eine strenge Diät machen müssen oder für Leute, die ein bisschen auf ihre Figur achten möchten – Alle haben die Möglichkeit, ihre Essaktivitäten zu erfassen, analysieren und zu planen. Die App FooDDB oder auch FDDB genannt, kann für Android sowohl auch für iOS heruntergeladen werden. Man kann die Gerichte, Kalorien sowie Nährstoffe erfassen. So hat man eine Übersicht, zum Beispiel darüber, wieviel Magnesium man während eines ganzen Tages zu sich genommen hat oder wieviel Kohlenhydrate noch im Tagesplan drin liegen.

Im Tagebuch, den Favoriten und dem Diätbericht kann man alles festhalten, was später wichtig sein könnte. Im grafischen Gewichtsverlauf und Diätbericht werden die App-User über Ihre Ergebnisse genau informiert. Diese App kann auch mit einem Activity Tracker synchronisiert werden.

Kosten: Gratis

 

Es stehen zahlreiche solcher Ernährungskontroll-Anwendungen zur Verfügung um unser Ernährungsplan einhalten zu können. Aber trotz alle diesen Hilfen – Wer kann der Schweizer Schokolade schon wiederstehen?!

 

 

 

 

Was erwartet uns im 2025?

Die neue Vision 2025 läuft unter dem Statement Von „Patient Care“ zu „Empowered Health“. Die Vision ist, dass eHealth zu unserem Alltag gehört wie das tägliche Einkaufen oder zur Arbeit gehen. Unser Patientendossier ist inhaltlich vollständig, die Gesundheitsakteure arbeiten effizient damit und dies auf sichere und zeitsparende Weise. Auch die technischen Standards sind von zentraler Bedeutung und bilden eine gute und solide Grundlage. „Was erwartet uns im 2025?“ weiterlesen

Praktische Apps, die Ärzte unterstützen

In den vorherigen Blogbeiträgen Activity Tracker I und Acitivity Tracker II wurden
verschiedene Methoden der Selbstvermessung dargestellt. Diese Messgeräte funktionieren mit verschiedenen Applikationen, den sogenannten Apps. Diese Anwendungen eignen sich hervorragend für die Unterstützung der Ärzte. In diesem Blogpost werden drei Applikationen vorgestellt und ihre wichtigsten Funktionen und Vorteile kurz beschrieben. „Praktische Apps, die Ärzte unterstützen“ weiterlesen

Zwischenstand der Strategie eHealth Schweiz 2012 – 2015

Im 2012 hat die Projektleitung von eHealth Schweiz eine Zwischenbilanz gezogen, welche für alle transparent sein soll, inwieweit die Ziele der Strategie erreicht wurden. In einem vorherigen Blogpost wurde das Ziel im 2007 genannt, dass Ende 2015 alle Menschen in der Schweiz ein elektronisches Patientendossier haben. Dieses Ziel konnte in der Zwischenbilanz nicht beurteilt werden, da es stark vom Tempo der einzelnen Regionen abhängt. Voraussichtlich sollte es für gewisse Bevölkerungsgruppen möglich sein ein ePatientendossier zu haben, sofern die Patienten dies freiwillig wünschen. Man muss aber noch das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier abwarten, welches die Voraussetzungen für eine stärkere Ausbreitung schaffen soll (wurde im Juni 2015 verabschiedet und soll im 2017 in Kraft treten). „Zwischenstand der Strategie eHealth Schweiz 2012 – 2015“ weiterlesen

Sundhed- eHealth in Dänemark

Die Einführung des elektronischen Patientendossiers in der Schweiz, welche auf Anfang 2017 datiert wird, liegt noch ein ganzes Stück weit weg. Ganz anders sieht es im Norden von Europa aus, genauer gesagt in Dänemark, wo der eHealth-Bereich bereits seit den 90er Jahren umgesetzt wird. Der Gebrauch von elektronischen Patientendossiers gehört in Dänemark schon fast zum Alltag im Gesundheitswesen. Sundhed, das übersetzt Gesundheit bedeutet, ist eine Online-Plattform, wo sich Patienten und Gesundheitsfachpersonal informieren, Medikamente, Behandlungspläne, Abrechnungen oder auch Befunde einsehen können. „Sundhed- eHealth in Dänemark“ weiterlesen

Unterschiede Schweiz – Deutschland?

Schweiz

Wir schauen uns einmal zwei Kantone an: der Aargau und Bern.

Der Kanton Aargau ist seit 2009 in der koordinierten Entwicklung von eHealth durch Bund und Kantone dabei. Er gehört somit zu den Pionieren der „elektronischen Vernetzung in der Gesundheits- und Krankheitsversorgung“. Seit 2010 ist eHealth in der gesundheitspolitischen Gesamtplanung als eigenständige Strategie integriert. Im Sommer 2010 startete das Departement für Gesundheit und Soziales eine Art Vorprojekt „eHealth Aargau“. Im Kanton Aargau gibt es nun zwei Vereine, welche sich um das Thema eHealth Aargau sorgen – eHealth Aargau und Stammgemeinschaft Aargau. Hier sehen wir den Projektplan des Kantons Aargau:

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Bilanzmodell Aargau

„Unterschiede Schweiz – Deutschland?“ weiterlesen

mHealth und der Datenschutz

Der technologische Vormarsch von mHealth im Gesundheitswesen ist in vollem Gange und die ganze Dynamik, die die Weiterentwicklungen hervorrufen, machen mHealth zu einem komplexen Thema. Diese Dynamik mit  der ganzen Entwicklung von unzähligen Apps die verwendet werden können, bringen nicht nur positives zum Vorschein sondern verbergen auch einige Hürden. Produkte und Dienstleistungen wie mobile Geräte und Apps werden vermehrt dazu genutzt, personenbezogene Daten wie beispielsweise das Körpergewicht, den Body-Mass-Index, Schlafphasen, sportliche Aktivitäten oder die Herzfrequenz aufzuzeichnen. „mHealth und der Datenschutz“ weiterlesen

Telenotarzt in Aachen

Die Zeiten im Rettungsdienst ändern sich. Aufgrund des demografischen Wandels gibt es immer mehr und zunehmend ältere Menschen in ländlichen und städtischen Regionen. Die Rettungsdienst-Einsätze steigen von Jahr zu Jahr an. Die Zahl der ausgebildeten Notärzte steigt aber nicht mit. Das führt zu einer mangelhaften medizinischen Versorgung und es wird zunehmend schwerer, den Menschen eine solide und schnelle medizinische Behandlung zu bieten. „Telenotarzt in Aachen“ weiterlesen

Fitness bis unter die Haut

Tech Tatto

In den vorherigen Blogposts wurden die verschiedenen Fitness-Messgeräte der Gegenwart vorgestellt. Jeder Activity Tracker funktioniert mit einem sogenannten Sensor, der die Bewegungen und Aktivitäten erfasst. Sie besitzen Eigenschaften mit dem sie Höhe, Beschleunigung und Distanz messen können. Diese Sensoren, auch Mikroprozessoren genannt, wurden miniaturisiert, damit sie leicht am Körper zu tragen sind. Dank dieser Miniaturisierung sind Chips entstanden, die man ganz einfach auf die Haut kleben kann.

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